15 Kilometer Radius

Und schon wieder ist das Leben und auch das Dating zwischen Single-Menschen eingeschränkt. „Wir können uns zum Spazieren gehen treffen.“ Diesen Satz lese ich bei jedem Online-Date, den ich bereit bin zu treffen. Etwas anderes ist aber auch nicht möglich. Hier in Nürnberg kommt noch hinzu, dass man nicht weiter als 15 Kilometer außerhalb von Nürnberg fahren darf. Freunde besuchen fällt flach. Also gehe ich online und versuche, über diverse Partnerbörsen, Menschen kennenzulernen. Manchmal unterhält man sich einfach nur gut, manchmal entwickeln sich Freundschaften und manchmal noch mehr. Dachte ich. Jedoch werde ich seit meinem Umzug immer wieder eines Besseren belehrt. Ich möchte euch heute von zwei Storys erzählen, die ich seit meinem Umzug im September erlebt habe.

„It’s a match“ schreibt die Dating-App. Ich bin also wieder dran, den ersten Schritt zu machen. Kein Problem. Ich schreibe ihm, dass mir seine Ausstrahlung gefällt, was auch der Wahrheit entspricht. Nach nur einem kurzen Gespräch, fragte er mich, ob wir uns nicht auf einen Spaziergang treffen wollen. Gerne, schreibe ich. Danach ging es nur noch um das „Wann“ und das „Wo“. Schon war das erste Treffen ausgemacht. Wir fanden uns beide sympathisch. Zumindest schrieb er das. Alles andere wollten wir persönlich kennenlernen. Super, dachte ich, scheint erstmal ein netter Typ zu sein. Doch das war – wie so oft – nur der Schein.
Als ich am Tag des Treffens noch mal die Dating App öffnete, war der Chat plötzlich weg. Ich überlegte kurz, ob das nicht vielleicht ein Systemfehler gewesen sein könnte, aber mir war eigentlich schon klar, dass das Match wieder aufgelöst wurde. Von ihm, dem scheinbar sympathischen Menschen. Ich fange an zu lachen, richtig laut. Was für eine gesichtslose, digitale Eierlosigkeit, die einigen Menschen so leicht macht, niemandem mehr ins Gesicht sagen zu müssen, dass man doch kein Interesse hat. Es hat mich noch eine Weile amüsiert.
Mittlerweile habe ich Mitleid mit diesem Menschen. Was muss in seiner Erziehung, durch Eltern oder Gesellschaft schief gelaufen sein, dass er nicht mutig genug sein konnte, um ehrlich zuzugeben, dass er das Interesse verloren hat? Das kann durchaus vorkommen. So what?! Ist uns das nicht allen schon passiert? Ob nach dem ersten Date, nach zwei Jahren oder eben nach den ersten Sätzen, die man miteinander geschrieben hat. Es ist natürlich leicht die andere Person einfach zu „ghosten“ – und in Anbetracht meines Nachnamens auch passend. Doch weit gebracht, hat es ihn nicht, finde ich. Er hätte einen netten Nachmittag haben können, mit einem Kaffee, den ich sogar bezahlt hätte, guten Gesprächen und wer weiß was noch. Aber jetzt hat er gar nichts.

Traurig oder?

Man kann nie wissen, ob der Mensch, den ich auf den Fotos im Profil sehe, der Mensch ist, den ich auf der Straße treffe. Ob er wirklich das süße Lächeln hat oder das Foto nur gut gestellt ist. Es besteht bei einem Treffen immer eine Fifty-Fifty Chance, dass der Mensch auch der ist, der er online vorgibt zu sein. Man kann es nur herausfinden, wenn man sich verabredet und diesen Menschen persönlich kennenlernt. Trifft man sich nicht, kann man mit hundertprozentiger Sicherheit sagen, dass der Mensch, den ich möglicherweise sympathisch finde, ein Mysterium bleibt. Das führt mich zu meiner zweiten Story.
Es war Sonntag und ich hab mit jemandem geschrieben. Die Fotos in seinem Profil waren etwas verpixelt, doch ich dachte mir nichts dabei. Die Sonne schien, einem Spaziergang stand also nichts im weg. Ich wartete eine Weile am vereinbarten Treffpunkt, als meine Verabredung mit seinem Fahrrad ankam. Hmm, dachte ich, sieht irgendwie anders aus als auf den Fotos. Da ich aber festgestellt hatte, dass die wenigsten wirklich authentische Fotos von sich online stellten, habe ich auch hier nicht weiter darüber nachgedacht. Wir begrüßten uns und gingen los, Richtung Parkanlage. Es folgte eine kurze Frage-Antwort-Runde, wobei seine Antworten immer länger wurden, bis ich irgendwann gar nicht mehr zu Wort kam. Ich hatte gemerkt, dass das daraus nichts werden wird und legte mir daher Sätze zurecht, die ehrlich aber nicht verletzend sind. Ich hörte ihn reden, dass seine Freunde sich von ihm abgewandt hatten, weil sie seine Meinung nicht mehr teilten. Da war es mir sofort klar. Ich wusste um welche Meinung es ging, fragte aber dennoch höflich nach. Das war übrigens die letzte Frage, die ich ihm stellte, bevor er mich eine gefühlte Ewigkeit darüber volllaberte, warum man sich nicht impfen lassen sollte und das der Virus ja gar nicht so schlimm wäre. Nach einer halben Stunde konnte ich mich endlich auch mal zu Wort melden. Ich sagte ihm, dass das hier nicht funktioniert und es war mir egal, ob ihn damit verletze. Anstatt mir aber einen Vorwurf zu machen, dass ich ja nur „die Wahrheit“ nicht hören möchte, sagte er einfach „Alles klar“ und ging weg. Als wäre ihm das schon öfter passiert. Mir wurde klar, was mir schon von Anfang an hätte klar sein sollen: Das war definitiv ein Fake-Profil. Als ich es dann melden wollte, war das Match schon aufgelöst. Eine halbe Stunde meines Lebens vergeudet, was meine Schuld war, denn ich hätte ihm gleich sagen sollen, dass ich keine Impfgegnerin oder Corona-Leugnerin bin. Ich frage mich natürlich auch, was es ihm gebracht hat? Wozu dient ein Fake-Profil, wenn man der Person dann Face-to-Face einen Korb geben muss? Da kann man sich so ein Treffen doch auch gleich sparen. Hatte er sich erhofft, ich springe auf seine Fake-News an, nachdem ich jemand völlig anderen erwartet hatte? Falls ja, fehlt ihm einiges an Menschenkenntnis.

Was ist nun die Moral von beiden Geschichten? In beiden fehlt eindeutig die Ehrlichkeit! Zu sagen, wer man wirklich ist oder woran man eigentlich interessiert ist. Fällt uns das wirklich noch immer so schwer? Oder haben wir gelernt, dass es in Ordnung ist zu lügen, wo doch das halbe Internet voller Lügen steckt. Ich finde wir müssen nicht alles machen, was uns unsere Gesellschaft vorlebt. Wenn wir ehrlich zueinander sind, wissen wir, was unser Gegenüber von uns denkt und müssen uns nicht den Kopf darüber zerbrechen, was wir möglicherweise falsch gemacht haben. Außerdem kann konstruktive Kritik seinem Gegenüber möglicherweise noch für das nächste Date helfen.

Bis bald
Eure Rasende Reporterin Caro

Kontaktverbot

Der physische Teil des Sozialleben ist nahezu komplett eingefroren. Kontakte zu Freunden und Familien finden im privaten Leben meist nur noch über Video-Chat und Soziale Medien statt. Familien oder Paare haben jemanden, mit dem sie sich im Alltag arrangieren können. Bei Single-Menschen sieht das anders aus.
Doch wie gestalten sie ihr Leben in der derzeitigen Situation? Findet der Kontakt nur noch über den Bildschirm statt? Eine Umfrage bei „Jodel“ hat ergeben, dass die meisten Single-Menschen den physischen Kontakt zu anderen eingestellt haben. Nur wenige besuchen ihre Familie und noch weniger Freunde. Und wenn doch, dann halten sie den Mindestabstand. Umarmungen? Fehl am Platz. Zum ersten Mal erfahre ich, wie sehr mir Berührungen jeglicher Art fehlen. Ich kann mich schon gar nicht mehr daran erinnern, wann ich zum letzten Mal eine erwachsene Person umarmt habe. Wohin mit all dieser Liebe? Vielen Singles geht es wie mir. Sie haben viel Liebe abzugeben. Das kann einen noch einsamer machen, als man sich sonst schon fühlt. Ist es in Zeiten der Kontaktsperre überhaupt noch möglich jemanden kennenzulernen?
Seit längerem halte ich einen kleinen Flirt mit einem Verkäufer auf dem Markt. Jetzt, während der Corona-Pandemie, frage ich mich: Dürfte überhaupt mehr daraus werden als nur ein Flirt? Haben die Menschen eigentlich Angst sich zu treffen? Zum Glück gibt es noch Dating-Apps, sagen viele. Die Gespräche hier werden intensiver, man lernt sich jetzt auf eine andere Art und Weise kennen. Für mich waren diese Apps, bei denen man nach rechts oder links swipen kann, nur oberflächlicher Mist. Ich lerne die Menschen lieber persönlich kennen, dann kann ich ihre Ausstrahlung besser wahrnehmen. Online geht das für mich nicht so richtig. Wo also Menschen kennenlernen, wenn fast alles geschlossen ist und man keine Affinität für 0nlinedating besitzt?
Seit ich zu Hause bleiben muss, nehme ich meine Umgebung viel intensiver war. Ich entdecke viele neue Gesichter, die mir sehr fremd vorkommen. Trotz, dass ich hier aufgewachsen bin. Also gehe ich raus, spazieren. Vielleicht ist da jemand, dem ich auffalle. Vielleich gibt es noch andere Menschen in meiner Nähe, denen physische Nähe fehlt. In den Nachrichten lese ich einige herzergreifende „Corona-Love-Storys“. Trotz Kontaktverbot haben Sie sich gefunden und verliebt. Vom Balkon aus. Mehr brauchte es nicht. Es gibt also noch Hoffnung für all die Singles da draußen. Vielleicht ist es der nette Nachbar, der euch durch den ganzen Alltagsstress noch nie aufgefallen ist, vielleicht läuft euch jemand beim Spazieren gehen über den Weg, den ihr zuvor noch nie wahrgenommen habt. Schon ein kleiner Flirt kann einem den Tag versüßen und ist wie Balsam für die Seele. Manchmal fühlt sich ein freundliches Lächeln von einem interessanten Menschen an wie eine kleine Berührung an. Wagt es also mal. Mit viel Abstand!

Eure Rasende Reporterin Caro

Corona und die Liebe

Gerade fange ich an, mich wieder der Liebe und meinem Liebesleben zu widmen, da überflutet ein Virus die Welt und zwingt uns, in unseren Häusern zu bleiben. Bars und Clubs sind geschlossen und bleiben es wohl auch noch eine Weile. Auf Social Media posten viele Menschen, wie sie den Tag zu Hause verbringen. Viele von ihnen werden später MeisterInnen in der Koch- und Backkunst, werden durchtrainiert sein oder haben es endlich geschafft, alle Serien aus der Netflix-Watchlist zu schauen. Paare, so vermuten die Soziologen, werden in dieser Krise entweder enger zusammenschweißen oder eine Beziehungskrise erleben. Doch was ist mit den Single-Menschen? Denen, die allein leben? Das Online-Magazin „Vice“ hat Singles interviewt. Vielen von ihnen fehlen Berührungen oder Umarmungen. Ich kann das sehr gut nachvollziehen. Jetzt wo ich beruflich fast an meinem Wunschziel angelangt bin, habe ich meinen Fokus wieder mehr auf meinen Beziehungsstatus gelegt und bin auf die Suche gegangen. Die Suche nach einer festen, monogamen Beziehung. Vier Jahre Single-Dasein, davon drei auf eigenen Wunsch, waren ausreichend, um mich zu orientieren, um herauszufinden was ich eigentlich wirklich in der Liebe will. Jetzt wo ich mich gefunden und entschieden habe, sitze ich hier fest. In dieser Kleinstadt, die ich eigentlich schon vor zwei Jahren verlassen wollte. Pech gehabt.
Die Regierung hat Schulkinder dazu aufgefordert, alles über die Zeit während der Krise festzuhalten. Warum sollten wir das als Erwachsene nicht auch tun? In meiner Kolumne geht es also nicht nur darum, mein eigenes Single-Dasein, das Single-Leben anderer Menschen oder das Paarverhalten von Menschen während der „Corona-Krise“ aufzuschreiben, sondern auch einen Teil des Alltags während dieser Zeit festzuhalten.

Eure Rasende Reporterin Caro

Kassels kulinarische Köstlichkeiten

Fragt man die Nordhessen nach einer besonderen Spezialität aus ihrer Region, werden die meisten das Wort „Ahle Worscht“ in den Mund nehmen. Doch Kassel hat kulinarisch nicht nur die „Ahle Worscht“ zu bieten. Es gibt eine Vielfalt an Restaurants, die in Kassel ihr zu Hause gefunden haben. Für mich gibt es nichts Schöneres als das Leben mit Freunden oder der Familie bei gutem Essen zu genießen. Halt, doch! KAFFEE!!! Und zwar nach Lorelai Gilmore’s Art: „Only with my oxygen.“ Doch zuerst stelle ich euch hier mein heimliches Hobby vor: Essen! Ich schnappe mir meine Freundinnen, besuche meine persönlichen Lieblings-Restaurants aus Kassel und teile mit euch Storys, Kritiken und natürlich auch Fotos! Denn das Auge ist schließlich immer mit.

PS: Die Überschriften führen euch auf Google Maps zum jeweiligen Restaurant.

Nachbar

Die Frankfurter Straße! Laut, dreckig, voll und eigentlich nur zur Durchreise in die Innenstadt gedacht. Moment, war das schon alles? Da gibt es doch diese neuen Lokale nahe dem Weinberg? Stimmt! Eines davon ist die Nachbar. Ein kleines, mit vielen hübschen Details eingerichtetes Burger Restaurant, das grundsätzlich voll ist. Ohne Reservierung bekommt man hier keinen Tisch. Im unteren Bereich stehen kleinere Tische für 2 Personen. Eine kleine Treppe höher befinden sich ein größerer Tisch und eine Bar.

Nachbar

Die exquisite Speisekarte bietet Burger für jeden Geschmack. Mit Bacon, Zwiebelkäse oder Bohnenpüree, werden die Burger zu einem unvergleichlichen Genuss. Und für alle, die gerne etwas Neues ausprobieren, stehen an der großen Tafel neben dem Schwarz-Weiß-Gemälde aktuelle Tagesgerichte. Als ich letztens dort war, habe ich einen Burger mit Champignons probiert, der nicht auf der üblichen Speisekarte zu finden war. Wer also auf den Geschmack der neuen fabelhaften Burger Variationen gekommen ist, sollte unbedingt mal „Beim Nachbar“ vorbeischauen. Aber nicht vergessen, vorher anrufen. 😉

Nachbar

El Erni

Wer auf romantischen Vintage und etwas gehobene Küche steht, sollte unbedingt beim Spanier El Erni vorbeischauen. Liebe geht durch den Magen und das ist auch hier der Fall. Bei Kerzenschein, einem Glas Rotwein und einem guten Gericht, lässt sich die Zweisamkeit noch viel besser genießen. Im Vorderen Westen in der Parkstraße Ecke Queralle liegt das kleine Eckrestaurant, dass 1994 von Hernan Cortés gegründet wurde. Neben den romantischen, mit Kerzen beleuchteten Tischen gibt es hier auch moderne helle Tische, bei denen man mit der engsten Familie gemütlich speisen kann. Das erste Mal war ich auf einer Weihnachtsfeier dort. Wir waren zu viert und haben reichlich Vorspeisen bestellt. Antipasti, Suppe, Carpaccio, usw. Danach waren wir satt, pappsatt! Wir hätten auch bezahlen und gehen können aber die Hauptgerichte waren schon bestellt und in der Pfanne. Also ging es weiter mit Gang Nummer 2. Und weil das noch nicht genug war, bestellte ich noch einen Nachtisch. Ihr wisst ja alle, dass der Nachtisch nicht in den Magen sondern ins Herz geht. 😉

Seit dem Tag habe ich mich in den Laden verliebt. Ich hoffe ich werde ihn noch ein paar mal besuchen, bevor ich Kassel verlasse.

DenkMAHL

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Es ist April, das Wetter ist herrlich. Zeit den Grill rauszuholen und mit der besten Freundin auf dem Sonnen durchfluteten Balkon Selbstgemachtes zu genießen. Problem: der Grill steht im von Spinnen besetzten Keller. Also was machen wir? Na, klar: wir gehen Essen. Montag Abend haben einige Restaurants geschlossenen. Offen hatte das denkMAHL und Plätze sind auch frei. Na dann los gehts in ein Denkmal würdiges Lokal aus Kassel. Das in den 70er Jahren gestartete Familienunternehmen hat seinen Charme aufrechterhalten können. Die Individuelle und detailreiche Gestaltung der Lokalität zeigt die moderne Urbanisierung aber auch die Beständigkeit, die das Familienunternehmen mit sich bringt.

Auch das Essen im denkMAHL ist geprägt von modernen Trüffel-Nudeln bis hin zum traditionelleren Kalbsschnitzel mit Omas Spitzkohlsalat. Wir brauchten also ein wenig Zeit, um uns für eines der lecker klingenden Gerichte zu entscheiden. Um die Wartezeit auf den leckeren grünen Spargel und die Hänchenbruststreifen zu verkürzen, bietet die Getränkekarte eine alte HNA-Titelseite zum lesen und stöbern. Im denkMAHL sind sowohl Atmosphäre als auch Essen gut miteinander abgestimmt. Ich kann dieses Restaurant nur empfehlen!

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Duck Dich

Im Duck dich ist der Name Programm. Das Restaurant befindet sich in einem denkmalgeschützen Haus in der Willhelmshöher Allee. Weil es denkmalgeschützt ist, dürfen hier keine Öfen installiert werden. Was ist also die Alternative? Ganz klar: Vulkan Steinplatten! Auf denen werden die Gerichte dann den Gästen serviert. Während die Kellnerin uns noch die Funktion der Platten erklärt, brutzeln köstlich riechende Steaks auf den auf 380 Grad erhitzten Vulkan Steinplatten. Anschließend werden die Steaks gewendet und können je nach belieben sofort oder erst ein paar Minuten später verzehrt werden. Gleiches gilt für Fisch oder vegetarische Köstlichkeiten. Hier im Duck Dich werden die verschiedensten Fleischarten serviert. Vom Krokodilfleisch bis zum Kobe Filet ist für jeden Fleischliebhaber was dabei.

Und wer vom großen Stück Steak noch nicht satt geworden ist, kann ich sich noch einen leckeren Nachtisch bestellen. Die flambierten Himbeeren (siehe Diashow) werden ebenfalls auf einer heißen Steinplatte serviert. Die Himbeeren werden auf den zuvor karamellisierten Zucker gelegt und im Anschluss mit Himbeergeist übergossen. Das alles wird kurz flambiert und mit Vanilleeis verfeinert. Beim Essen sollte man auf jeden Fall darauf achten, dass ihr mit euren Fingern nicht an die heiße Platte kommt. Es ergeht euch sonst wie mir und die heißen Himbeeren landen vom Löffel auf eure Kleidung. Autsch!

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Breakaway – Kapitel 2

Das Telefon klingelte. Anna rannte die Treppe herunter. „Das ist für mich.“, rief sie ihrer Mutter zu. Sie nahm den Hörer in die Hand. „Anna Prince Peters, Hallo. … Oh du bist es nur. Ich gebe dich weiter. Mom, dein ‚Liebhaber‘ ist am Telefon.“ Sie gab ihrer Mutter das Telefon und ging wieder zurück in ihr Zimmer. Anna lebte mit ihrer Mutter allein. Ihr Vater war verschwunden als sie noch ein kleines Kind war, daher konnte sie sich nicht an ihn erinnern. Annas Mutter Linda hatte lange gebraucht, bis sie sich wieder auf Jemanden einlassen konnte. Noch länger hatte es gedauert, bis sie diesen Jemand Anna vorstellte. Dieser Jemand war Mario, ein großer, schlaksiger Typ mit hell braunen, kurz geschnittenen Haaren und dunkelblauen Augen. Meistens trug er einen Schnauzbart. Er fand immer, dass würde seine vollen Lippen betonen. Mario arbeitete als Angestellter in einer Papierfabrik, somit trug er stets Hemden mit einer Jeans und einem Jackett. Ab und zu auch mal ein Anzug. Anna mochte Mario nicht, da er stets versuchte sich in ihr Leben einzumischen und es zu kontrollieren, wenn ihre Mutter nicht in da war. Und sie war oft unterwegs. Sie arbeitete als Vertreterin für Kosmetik und war oft durch Tagungen und Workshops mehrere Tage von zu Hause weg. Dann übernahm Mario die Rolle des Erziehers. Er verbot ihr abends lange weg zu bleiben. Sie musste immer schon um Sieben Uhr zu Hause sein und um Neun Uhr im Bett liegen. Er schaute jede halbe Stunde nach ob sie auch wirklich schlief. Und wenn er sie beim heimlichen Lesen unter der Bettdecke erwischte, gab er ihr sofort Hausarrest, bis ihre Mutter wiederkam. Er zwang sie auch immer Dokumentationen über Papier mit ihm zu schauen. „Du wirst später mal in der Papierfabrik arbeiten. Da verdienst du dann genügend Geld, um dir ein schönes Leben aufbauen zu können. Deswegen ist es gut, wenn du jetzt schon verstehst worum es in der Fabrik geht.“, hatte Mario ihr dann immer gesagt. Doch für sie war das nichts. Im Gegenteil. Die Fabrik wäre der letzte Arbeitsplatz, auf den sie sich bewerben würde. Ihre Mutter und er lebten schon sehr lange zusammen und so wurde das Leben in Weinberg für Anna noch unerträglicher. Es ging sogar so weit, dass ihre Mutter die Meinung von Mario übernahm. „Du sollst es einmal besser haben als ich.“, hatte sie neulich gesagt, nachdem Mario gesagt hatte sie solle sich in der Papierfabrik für einen Ausbildungsplatz bewerben. Sie würde vor allem auch eine sichere Zukunft haben, fügte ihre Mutter hinzu. Anna war deswegen so wütend, dass sie nicht mehr mit Mario reden wollte. Sie versuchte jeden Kontakt zu vermeiden, was ihr im Moment nicht sonderlich schwerfiel, da Mario auf Dienstreise war. Ein Telefonat mit ihm hätte noch gefehlt. Aber sie wartete auf einen Anruf von ihrer besten Freundin aus München. Sie hatte ihr nämlich etwas super Wichtiges zu ihrer Mail für das Praktikum bei Capitol Records zu berichten. Also rannte sie bei jedem Klingeln aus dem Zimmer.
Nach einer halben Stunde klingelte das Telefon erneut. Anna rannte abermals aus ihrem Zimmer, doch ihre Mutter war diesmal schneller und schaute sie nur verdutzt an. „Prince, Hallo.“, sprach sie in den Hörer. „Ja, sie steht schon neben mir.“ Anna nahm ihrer Mutter das Telefon aus der Hand und bevor Sie noch sagen konnte, wer am Telefon ist, sagte Anna bereits: „Hi Lena. Endlich rufst du an. Was gibt’s? … Ich soll was machen? … Warte kurz.“ Sie rannte in ihr Zimmer zurück und setzte sich vor ihren Laptop. Sie öffnete die Internetseite von Capitol Records. Es dauerte eine Weile bis die Seite vollständig geladen war. Anna traute ihren Augen nicht. Auf der Homepage war ein großer Flyer für ein Gewinnspiel abgebildet. Zu gewinnen gab es ein einjähriges Praktikum in der Firma. Sie würden die Reisekosten und die Unterkunft bezahlen. Man müsse nur ein Cover für das neue Album der Band Blue Ocean erstellen und es mit einem ausgefüllten Formular an eine E-Mail-Adresse schicken, die unten rechts auf dem Flyer abgebildet war. „Das gibt’s nicht.“, sagte Anna zu ihrer Freundin. „Ich muss sofort ein Cover erstellen. Ich habe sogar schon eine Idee. Die schwirrt schon seit längerem in meinem Kopf.“
Ihre Freundin wollte ihr noch was anderes erzählen, aber Anna hatte schon ihr Grafik-Programm geöffnet und war total in ihrer Idee versunken. „Tut mir leid, Lena. Ich bin jetzt nicht mehr aufnahmefähig.“ „Du arbeitest schon an deiner Idee, oder?“, fragte Lena obwohl Sie die Antwort längst kannte. „Ich muss Schluss machen. Ruf dich nächste Woche oder so nochmal an. Danke. Ciao.“ Anna legte auf. „White Sheep, Black Box“ hieß das neue Album von Blue Ocean. Sie erstellte eine Collage mit Fotos, die auf ihrem Laptop waren. Für ein Schulprojekt hatte Sie mal Männer mit Anzügen fotografiert. Anna legte einen schraffierten schwarz-weiß Filter auf das Bild. Einer der Männer hatte einen Aktenkoffer in der Hand. Auf diesen legte sie eine Grafik von einem kleinen weißen Schaf, die sie zuvor erstellt hatte. Außerdem bearbeitete Sie das Bild so, dass es aussieht, als wäre es in vier Teile zerrissen worden. Das war nicht leicht, denn Anna hat so etwas zuvor noch nie erstellt. Sie hatte schon überlegt, ob Sie das Foto ausdruckte, es zerreißt und es dann wieder abfotografierte. Irgendwann kam ihr die Idee, nach einem YouTube Tutorial zu suchen. Das ließ sich zwar schnell finden, allerdings dauerte es sehr lange, bis sie alles so fertig hatte, dass es auch echt aussah.
Es war 3 Uhr nachts, als sie das Cover fertig hatte. Schon so spät, dachte Anna. Noch einmal betrachtete sie ihr fertiges Werk. Zufrieden speicherte sie das Cover als PDF und schickte es mit dem ausgefüllten Formular an die im Flyer angegeben E-Mail-Adresse. Jetzt heißt es abwarten, sagte sie sich und ging ins Bett.

Leckere Vielfalt auf Curacao

Curacao bietet nicht nur in der Landschaft und im Klima eine große Vielfalt. Auch kulinarisch wird hier einiges geboten. Imbiss-Buden und große Ketten gibt es auf Curacao auch, doch in den Restaurants wird es erst gemütlich und das Essen ist wohlschmeckend. In der Gegend um die Pietermaai gibt es viele einladende Lokalitäten. So zum Beispiel auch das „Bijblauw“, dass ihr auf der in Willemstad findet. An der Straße findet man nur ein Schild mit dem Namen aufgedruckt an der Wand hängen. Eine Kellnerin führte uns durch einen schmalen Gang hinter das Haus. Das Restaurant befand sich, wie die anderen Restaurants der Straße auch direkt am Meer. Nur raue Steinwände trennten das Wasser von den Tischen und Stühlen des „Bijblauw“. Das Ambiente des Restaurants war passend zum blauen Meer überwiegend in weiß eingerichtet. Die hölzernen Tische hatten einen weißen Streifen anstelle der Tischdecke lackiert bekommen. Auf den Tischen standen ein paar Windlichter, die in der Abenddämmerung dem Lokal ein romantisches Feeling verliehen haben und etwas Dekoration, ebenfalls aus Holz. Von der Kellnerin wurden wir an einen Tisch für zwei, der an der Hauswand stand, gebracht. Zuerst wollten wir ein Tisch direkt am Meer haben, aber die Kellnerin meinte, dass die Plätze zum Essen nicht geeignet wären.

Nachdem wir etwas zu Essen und trinken bestellt hatten, bekamen wir einen kleinen Teller auf dem zwei Löffel mit einer rosafarbenen Creme serviert wurde. Ein kleiner Appetit Anreger, der nicht nur optisch die Sinne belebt hat. Einige Zeit später, wir mussten nicht lange warten, brachte man uns die Getränke. Selbstverständlich gab es Cocktails. Ich hatte mir diesmal einen Caipirinha und später einen Cuba Libre bestellt. Ich weiß nicht ob es am karibischen Feeling lag, aber die Cocktails schmeckten viel besser als in einer Bar in Deutschland. Als Hauptgang brachte man mir Risotto mit Spinat und Käse. Es schmeckte einfach nur fantastisch.

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Risotto

Als wir mit dem Essen fertig waren, strahlte bereits der Mond in vollem Glanz und warf seinen Schimmer auf das Meer. Wir genossen noch unsere Cocktails und unterhielten uns eine Weile. Das Ambiente und die Atmosphäre mit seinem Meeresrauschen machte den Abend zu einem totalen Highlight des Urlaubs.

Bon biní na Curacao!

Eine Fahrt nach Amsterdam und einen 10 Stunden Flug später waren wir in Curacao, der sogenannten „Dutch Caribbean“ (auf dt.: Karibik der Niederlanden)! Die 444 Quadratmeter große Insel gehört zu den Niederländischen Antillen. Auf der Insel wird viel Holländisch gesprochen. Die Einheimischen jedoch haben eine eigene Sprache entwickelt: Papiamento. Es ist eine Mischung aus Holländisch, Spanisch und Afrikanisch und findet ihren Ursprung im 17. Jahrhundert. Curacao war bis 1863 das Zentrum des Sklavenhandel in der Karibik. Eine Gedenktafel nahe der Flamingo Area erinnert an diese Zeit.

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Auf der sehr lang gezogenen Insel gibt es zwei Landschafts- und Klimabereiche in die es die Insel einzuteilen gilt. Zum einen gibt es die weißen Sandstrände mit dem türkisfarbenen Wasser, in dem Fische und Schildkröten sich sehr wohlfühlen. Hier scheint meistens die Sonne und es ist hin und wieder etwas windig. In der Hauptstadt Willemstad ist ebenfalls ein Klima wie dieses vorzufinden. Der zweite Bereich liegt im Nordwesten der Insel. Der Christoffel Park und sein umliegendes Gebiet strotzt nur so von feucht schwüler Hitze. Hier regnet es auch öfter Mal. Ich durfte mir von beiden Teilen des Landes einen guten Einblick verschaffen und werde euch diese nun vorstellen.

Am ersten Tag bekamen wir gleich unseren Leihwagen: Einen kleinen, etwas älteren aber gut gepflegten Van. Damit machten wir uns direkt auf die Suche nach den schönen weißen Sandstränden wie sie auf Fotos und in Prospekten zu sehen sind. Ohne Karte sollte man allerdings nicht losfahren (Google Maps ist nicht sehr hilfreich, wenn man die Namen der Strände nicht kennt). Nach ein paar Stunden und unzähligem Verfahren durch sozial schwächere Gegenden kamen wir am Santa Barbara Beach Ressort an. Für den Strand muss man 15 Dollar bezahlen, kann diese dann aber als Verzehr-Gutschein nutzen. Es hat sich wirklich gelohnt. Der Strand ist so gut wie Menschenleer. Nur ein paar aus dem Hotel sind dort anzutreffen. Der Bereich zum Schwimmen und Schnorcheln geht nicht weit raus, ist aber großflächig in die Länge gezogen. Ein Steg trennt die Badezone von dem Bereich in dem die Boote auf das offene Meer zusteuern. Im Wasser schwimmen viele kleine Fische. Sie tun einem nichts. Steht man im Wasser, schwimmen sie um einen herum. Ich hab natürlich sofort meine GoPro heraus geholt und bin schnorcheln gegangen. Es war einfach nur traumhaft!

Curacao ist eine aufregende und paradiesische Insel. Die Hauptstadt Willemstad beherbergt wunderbare im Kolonial-Stil gebaute Häuser. Viele sind sehr gut erhalten, wie zum Beispiel die Häuser neben der „Königin Emma Brücke“ (s. Foto oben). Das ist auch eines der Wahrzeichen von Curacao. Es gibt aber auch einige, baufällige Objekte. So fanden wir auf dem „Pietermaai“ zwei wunderschöne kleine Villen. Sie stehen kurz vor dem Verfall, hatten aber dennoch ihren Charme nicht verloren. Die beiden Häuser stehen unter Denkmalschutz und dürfen nicht abgerissen werden. Die Regierung hat aber nicht genügend Geld um die Häuser zu restaurieren. Kaufen möchte sie scheinbar auch niemand (ich würde es sofort machen, wenn ich genügend Geld hätte ;)). Die untere Fensterfront ist zugemauert, damit das Gebäude nicht in sich zusammen fällt. In einem der Häuser lebt ein Mann mit vielen streuenden Tieren. Die Arbeitslosigkeit hat ihn heimgesucht und so lebt er in einem dieser baufälligen Gebäude. Er versucht sich übers Wasser zu halten, in dem er kleine Dinge, wie alte Möbelstücke oder selbst gebastelte Sachen verkauft. Das Leben auf der Insel ist nicht für jeden genießbar. Wer die Insel mit all ihren Facetten kennenlernen möchte, darf solche Augenblicke nicht an sich vorbeiziehen lassen.

Die beiden Stadtteile Punda und Otrabanda der Hauptstadt Willemstad werden von einem weiteren Wahrzeichen verbunden. Der „Königin Emma Brücke“. Eine schwimmende Brücke, die auf kleinen Schiffen schwebt und Schiffe durchlassen kann. Diese Brücke ist nur zu Fuß begehbar. Wer mit dem Auto über den „Sint Anabaai“ möchte, nimmt die „Königin Juliana Brücke, eine 56 Meter hohe Autobrücke bei der man die farbenfrohe Stadt von oben betrachten kann.

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Königin Emma Brücke

 

Ein Ausflug in den Christoffel Park muss man unbedingt gemacht haben, wenn man auf Curacao ist. Wir haben die offizielle Route um den Berg genommen. Es gibt auch einen Wanderweg, in höhere Gebiete, der aber nur bis 11 Uhr morgen begehbar ist, da es sonst zu schwül ist und die Menschen umkippen könnten. Die Landschaft des Park erinnert eher an eine Wüste in Mexico als an eine karibische Insel. Es gibt verschiedene Arten von Kakteen, einige davon sind schon ausgetrocknet, und Sträucher, die nur in dem feucht warmen Klima existieren. Der Ort ist sehr ruhig, nur hin und wieder hört man das rascheln der vorbeihuschenden Salamander. Auch Leguane leben dort aber man sieht sie nur selten. Als wir dort waren, hatte ich das Gefühl in einer toten Umgebung zu sein. Die alten, braunen Kakteen und die Stille wirkten auf mich wie ein Stillleben. kaum etwas bewegt sich. Und doch ist der Ort so eindrucksvoll und prächtig, dass man dort hätte stundenlang sitzen können und einfach nur die Landschaft beobachten.

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Christoffel Park

An unserem letzten Tag auf Curacao wollten wir unseren Van nochmal so richtig dreckig machen und abseits der Wege die Landschaft erkunden. Ein Bootskapitän zeigte uns eine Offroad-Route, bei der man die rostige mit Kakteen und Felsen gefüllte Landschaft und die Brandungen am Meer beobachten konnte. Der Weg ist nicht eingezeichnet und für Touristen unauffindbar. Die Strecke ist etwas holprig und es gibt keinen Weg der einen zu einem bestimmten Ziel führt. Doch Fahrspaß hat man dort mehr als genug. Am Ende mussten wir unser Auto waschen lassen, da es ein paar Mal geregnet hatte und sich der Matsch an unser Auto geklebt hat. Wer also ein wenig Action und Erholung in einem Urlaub haben möchte, sollte Curacao unbedingt anpeilen. Der Urlaub hat sich auf jeden Fall gelohnt.

Breakaway – Kapitel 1

Die Schule war beendet. Anna ging durch die Tür des Klassenzimmers, heilfroh, dass sie nicht mehr tagtäglich in diesen Raum musste. Sie hasste den Unterricht nicht, es waren eher die Schüler, die ihr keine schönen Erinnerungen an die Schulzeit ließen. Mal abgesehen davon, dass ihr ein Klassenkamerad fast jeden Tag sein nacktes Hinterteil vor die Nase hielt, waren da auch noch die ‚beliebten‘ Mädchen, die ständig hinter ihrem Rücken über sie herzogen. Sie versuchte sich ständig einzureden, dass sie nur neidisch wären, aber es verschlechterte ihre Laune dennoch. Anna war für ihre Siebzehn Jahre mittelgroß, hatte braunes lang gewelltes Haar und haselnussfarbene Augen. Meistens trug sie die Haare offen. Sie hasste es sich einen Zopf zu machen. Anna war die totale Außenseiterin. Selbst zu den eigentlichen Außenseitern konnte sie keinen Draht aufbauen. Sie lebte in ihrer eigenen Welt. Niemand hörte ihre Musik, niemand mochte die Filme, die sie toll fand und niemand verstand auch nur Ansatzweise, wovon sie immer redete (Sie zitiert nämlich gerne aus den Filmen, die sie gesehen hat). Vielleicht war das der Grund, warum sie von Niemandem ernst genommen wurde. Das war mir jetzt egal, dachte sie, denn nun war die Schule vorüber. Sie musste sich nicht mehr jeden Tag von ihrer Klasse verspotten lassen. Das erfreute sie.
Als sie zu Hause ankam, fühlte sie sich befreit. Ihre Mutter war nicht da und sie konnte für sich sein. Sie ging in ihr Zimmer und schaltete ihre Anlage an. Aus ihr dröhnte Annas Lieblingsband Blue Ocean und sie drehte sie voll auf. Die Musik, war das einzige, was ihre Laune wieder in die Höhe trieb. Ohne Musik konnte sie gar nicht leben. Sie brauchte Musik um wach zu werden, um einzuschlafen, wenn sie unterwegs war, zum Lernen, einfach für alles. Wenn sie mal schlecht gelaunt war, baute ihre Lieblingsmusik sie immer auf. Ganz oft wünschte sie sich in bestimmten Situationen Hintergrund Musik, damit es die Szene, wie in einem Film, untermalte und dem Ganzen die richtige Stimmung gab. Sie tanzte gerade durch den Raum, als die Tür unten aufging. Schnell drehte sie die Musik wieder leiser und rannte die Treppe hinunter. Ihr fiel ein, dass sie kochen sollte, sobald sie nach Hause kam. „Hallo Mama!“, rief Anna, als ihre Mutter gerade ins Wohnzimmer kam. „Hast du gekocht?“, fragte sie gleich. „Äh, ich bin gerade erst nach Hause gekommen.“, bemerkte Anna und tat so als wäre sie nicht schon seit einer knappen halben Stunde hier. „Hier ist ein Brief von deiner neuen Schule für dich.“, sagte ihre Mutter und drückte ihr den Brief in die Hand. Anna hatte sich für die Fachoberschule für Medien und Gestaltung angemeldet. Eine Zusage hatte sie bereits, daher glaubte sie, dass es bestimmt nur eine Mitteilung war, wann sie wo sein musste und was sie alles mitzubringen hatte. Sie wollte den Brief überfliegen, da sie gerade keine Lust auf Schulkram hatte, blieb aber an den ersten Zeilen hängen. Ihr stockte der Atem. „Mama, die schicken mir eine Absage.“  Sie blickte ihre Mutter zerstreut an. „Deine Schule? Warum das denn?“ Ihre Mutter kam zu ihr herüber und nahm ihr den Brief aus der Hand und las die ersten Zeilen. „Weil du eine vier in den Hauptfächern zu viel hast? Aber das kann die Schule doch nicht machen. Sie haben dir doch schon zugesagt. Wo sollen wir denn so schnell was Neues für dich finden?“ Ihre Stimme klang empört, als sie wieder zurück in die Küche ging. Sie nahm das  Telefon in die Hand. „Ich rufe da mal an. So geht das nicht.“ Anna setzte sich auf das Sofa und hörte dem Telefonat nicht zu. Sie wusste schon, dass sie keine Chance mehr hatte, in die Schule aufgenommen zu werden. Sie fühlte sich bedrückt. Nicht nur, weil sie momentan keine Perspektiven mehr hatte. Medienarbeit war das Einzige, was sie in ihrem Leben interessierte und in ihrer Umgebung gab es weder eine andere Schule, auf die sie hätte gehen können, noch einen Betrieb, bei dem sie eine Ausbildung hätte starten können. In der neunten Klasse hatte sie ein Praktikum bei einem öffentlich rechtlichen Fernsehsender absolviert. Damals war es für Anna ein Stück aus ihrer Traumwelt, der Wirklichkeit wurde. Während des Praktikums konnte sie nicht nur Erfahrungen im Bereich Medien sammeln, für sie war es ein Ort, an dem sie sich heimisch fühlte. Sie wusste, es gibt nichts was sie mehr will als in der Medienbranche zu arbeiten. Die Schule für Medien und Gestaltung war das einzige, was halbwegs für sie interessant war. Danach hätte sie irgendwo weit weg von zu Hause studieren gehen können. Vielleicht sogar tatsächlich im Ausland, dachte Anna. Doch der Traum wurde mit einem Mal vernichtet. Sie musste sich umorientieren doch das wollte sie nicht. Als ihre Mutter den Hörer auflegte, sagte sie zu Anna, dass die Schule nicht mit sich reden ließe. Und dann fing ihre Mutter an Alternativen zu planen. Sie redete von einer einjährigen Schule für Wirtschaft und Verwaltung und anschließend sollte Anna sich für einen Ausbildungsplatz bewerben. Doch das waren nicht die Alternativen, die sie interessierten. Ich hab genug von Schulen! Ich will raus hier aus dem ganzen Chaos. Ich mag mein Leben nicht mehr. Ich mag diese eintönige, langweilige Stadt mit den wenig interessanten Menschen nicht mehr. Anna Prince wuchs in einem kleinen Dorf namens Weinberg auf. Hier lebten gerade mal fünfhundert Einwohner. Jeder kannte jeden und jeder wusste über den anderen Bescheid. Facebook und andere soziale Medien waren hier eher überflüssig. Die Menschen aus Weinberg waren einfach gestrickt. Man achtete hier eher auf einen gepflegten Garten, mit einer Rasenhöhe von 3 cm und einem stets frisch gestrichenen Zaun, als auf künstlerische Kreativität und Freigeist. Wenn irgendwo mal eine Katze von einem Baum nicht wieder herunter kam, wussten alle gleich Bescheid. In Weinberg gab es einen kleinen Supermarkt, der mit dem Nötigsten bestückt war. Außerdem besaß das Dorf ein Restaurant mit einer Kneipe. Hier traf sich allerdings nur die ältere Generation. Für Jugendliche gab es außer Parkplätzen und der einzigen Bushaltestelle keinen Ort für ein gemütliches Beisammensein. Etwa zwanzig Kilometer weiter lag eine größere Stadt, Namens Breitenstadt. Allerdings wäre groß auch schon wieder etwas übertrieben. Gerade Mal ein hunderttausend Menschen lebten hier. Auch hier gab es wenig zu erleben. Ein Kino, ein paar spärlich eingerichtete Bars und eine Disco, die Charts rauf und runter spielten, ließ die Stadt wenig interessant wirken. Für die mediale Kreativität wurde auch hier wenig gesorgt. Außer der Schule für Medien und einem kleinen öffentlichen TV-Sender hatte die Stadt nicht viel zu bieten. Anna lebte schon immer in Weinberg. Ihre Mutter hatte nie besonders viel Geld und so konnten sie selten in den Urlaub fahren. Nur einmal waren sie an der Ostsee aber da war es genauso langweilig wie zu Hause. In der Schule hatte Anna keine Freunde. Ihre beste Freundin, die Anna seit ihrer Kindheit kannte, war vor einem Jahr nach München gezogen. Sie sahen sich nur noch selten. Hier gab es nichts, was mich hielt. Ich wollte etwas völlig neues wagen. Nur was? Anna überlegte. Aus ihrem Zimmer dröhnte noch immer die Musik von Blue Ocean. Wenn ich mit dieser Band zusammenarbeiten könnte, dachte sie. Anna stand auf und ging wieder in ihr Zimmer. „Wo willst du hin?“, rief ihre Mutter ihr zu. „Ich muss was raus suchen. Das ist wichtig.“, doch sie hörte Anna kaum noch.
Oben angekommen schloss Anna die Tür hinter sich und setzte sich an ihren Laptop. ‚Internship at Capitol Records‘ gab sie in die Google Suchmaschine ein. Der erste Treffer brachte sie auf die Seite von Entertainment Careers. Dort fand sie eine Stelle als Praktikantin bei Capitol Records in Kalifornien als mediale Assistentin. In der Annonce stand, dass es ein unbezahltes Praktikum sei und dies nur für College Studenten geeignet sei. Mist, dachte sie. Es wäre auch zu schön, wenn das geklappt hätte. Unten auf der Seite fand sie ein Kontaktformular. Anna überlegte. Und wenn ich einfach mal eine Mail an Capitol Records schicke? Mehr als eine Absage kann ich gar nicht bekommen. Sie füllte die oberen Zeilen mit ihren persönlichen Daten aus und fing dann an die Nachricht  zu verfassen.

Sehr geehrte Damen und Herren,
mein Name ist Anna Prince Peters. Ich bin 17 Jahre alt und komme aus Deutschland, in der Nähe von Frankfurt. Ich habe eine ältere Schwester von 20 Jahren. Ich lebe zurzeit bei meinen Eltern. Vor kurzem habe ich meine Schule beendet und bin gerade auf der Suche nach einem Jahres-Praktikum. Da ich sehr an Medien- und Designarbeit interessiert bin, habe ich mir gedacht, ein Praktikum in einem Musiklabel, wäre genau das richtige für mich. Ich möchte gerne möglichst viel über die mediale Arbeit im Musikbereich kennenlernen. Ebenso finde ich es sehr interessant, zu sehen wie Musik entsteht. Vom ersten Song schreiben, bis hin zu Vermarktung des kompletten Albums. Musik hat in meinem Leben schon immer eine große Rolle gespielt. Ich habe schon sehr früh mit Musikunterricht gestartet. Aktuell spiele ich Klavier und Geige. Letzteres hauptsächlich, weil mir das Zusammenspiel zwischen fetzigem Punkrock und melodischer Violine, wie in dem Beispiel von ihrer Band Blue Ocean sehr gefällt. In meiner Schulzeit habe ich ein Praktikum bei einem freien TV-Sender gemacht und konnte so bereits Erfahrungen im Umgang mit Medien machen. Ich bin keine College Studentin und auch nicht aus Amerika. Trotzdem wäre ich bereit, für das Praktikum in die USA zu reisen und zu leben. In einigen ihrer Ausschreibungen stand, dass die Praktika unbezahlt seien. Dies wäre insofern uninteressant, wenn es möglich wäre, mir eine Unterkunft zu organisieren. Ich bin auch bereit bei einer Gastfamilie unterzukommen. Für das Praktikum hätte ich ab sofort Zeit.
Auf eine positive Rückmeldung würde ich mich sehr freuen.

Freundliche Grüße
Anna Prince Peters

Sie las es noch einmal durch und drückte dann auf ’senden‘. Vielleicht sollte ich vorher meine Eltern fragen, ob ich überhaupt für ein Jahr im Ausland leben darf, dachte sie. Ach daraus wird sowieso nichts. Und so ging sie wieder zu ihrer Mutter in die Küche. Inzwischen hatte sie das Essen fertig und trug gerade das Geschirr auf den Tisch. „Wo warst du so lange?“, fragte sie vorwurfsvoll. „Ich musste dringend eine Mail schreiben.“, entgegnete Anna ihr. Sie setzten sich an den Tisch und begannen zu essen. „Mach dir jetzt keinen Kopf, Anna. Wir finden schon etwas, wo du das Jahr über hin kannst. Ich telefoniere morgen mal mit den Schulen und frage ob irgendwo noch Plätze frei sind. Dann schicken wir sofort Bewerbungen an Firmen ab, damit du nächstes Jahr einen Ausbildungsplatz hast.“ Anna antwortete nicht. Grundsätzlich hatte sie keine Lust über das Thema zu reden. Mein Leben ist so ungerecht. Nur ganz selten hatte ich bisher die Gelegenheit mein Talent einsetzten zu können. Sie dachte darüber nach, dass die Mail, die sie versendet hatte, eine total bescheuerte Idee war. Wahrscheinlich landet sie bei denen im Spam Ordner und wird gar nicht erst aufgemacht. Wie konnte ich glauben, dass ich, Anna Prince aus Weinberg auch nur ansatzweise eine Chance hätte. Das war mal wieder typisch für mich, den Kopf in den Wolken. Nach dem Essen ging sie wieder hoch in ihr Zimmer und drehte erneut Blue Ocean auf. Sie setzte sich auf ihr Sofa und träumte vom Praktikum.

Breakaway – Prolog

„Wir brauchen etwas Neues. Ich habe genug von diesen Uni-Praktikanten. Die sind alle gleich. Keiner von denen hat wirklich großes Talent. Keiner von denen ist auch nur ansatzweise innovativ.“ David nahm einen großen Schluck Kaffee aus einer großen blauen Tasse, die vor ihm stand. „Aber was?“, fragte Jim, der wie üblich mit seinem Stift in den Fingern hin und her wippte. David und Jim saßen mit 4 weiteren Mitarbeitern von Capitol Records im Konferenzraum der Firma. Er war stellvertretender Leiter der Grafikabteilung, 32 Jahre alt, schlank, 1,90 groß und hatte dunkel gewelltes Haar. Außerdem trug er einen 3-Tage Bart. David lief meisten in einem Polo-Shirt, einer Chino-Hose und Sneakers durch die Gegend. Jim hingegen war eher konservativ in einem Anzug aus den 90ern gekleidet. Meistens trug er eine Krawatte mit einem bunten Muster. Er war 49 Jahre alt und somit auch der älteste der Abteilung. Jim trug lichtes, ausgeblichenes Haar. Als Leiter der Grafikabteilung saß er am Kopf des Tisches. Vor ihm lag ein Block mit Kritzeleien und ein paar Stiften. Sie waren gerade dabei über die Praktikumsvergabe zu diskutieren. Einer der Mitarbeiter tippte wild auf seinem Laptop herum. Ein anderer drehte sich mit seinem Drehstuhl hin und her. Die beiden anderen saßen einfach nur regungslos da und starrten auf den Tisch, als suchten sie dort nach der idealen Antwort. Nach einem langen Moment der Stille ergriff David das Wort. „Ich hab’s!“, rief er euphorisch. „Wir machen ein Preisausschreiben. Der Gewinn wird ein Praktikum bei uns sein. Das Ausschreiben geht nur an Schülerinnen und Schüler.“ „Und was sollen die Teilnehmer tun, um zu gewinnen?“, fragte Jim kritisch. David überlegte. „Ich soll als nächstes das Cover für das neue Blue Ocean Album entwerfen. Das ist die Idee. Die Schüler erstellen das. Und das Beste gewinnt.“ Ein weiterer Mitarbeiter beteiligte sich an der Diskussion (anscheinend hatte er etwas auf dem Tisch entdeckt). „Wir könnten das Preisausschreiben in die ganze Welt tragen. So würden wir eine breite Masse erreichen.“ „Das ist eine super Idee!“ David zeigte mit einem Finger auf den Mitarbeiter. „Wir holen uns die besten Köpfe aus der ganzen Welt!“ Jim überlegte. Er war von der Idee noch nicht ganz begeistert. David hingegen fing schon an den Plan in die Tat umzusetzen, indem er auf eine Flipchart schrieb, was alles für das Preisausschreiben benötigt wird. „Glaubst du wirklich, du bekommst dadurch einen besseren Praktikanten als die jungen Studenten?“, fragte Jim und unterbrach David in seiner Planung. „Ja klar.“, entgegnete David ihm selbstsicher. „Und nicht nur das. Wie viele Menschen aus der ganzen Welt schreiben uns um ein Praktikum bei uns bekommen, nur damit sie ihrer Lieblingsband näherkommen können? Unserem Image kommt das auch zugute. Das würde die Verkaufszahlen in die Höhe treiben.“ Jim rieb sich mit den Fingern am Kinn während er überlegte. David wusste jedoch, dass er ihn mit den Verkaufszahlen überzeugt hatte. Jim war mehr an Zahlen interessiert und das wusste David nur zu gut. „Gut wir machen es.“, gab Jim zurück. „Aber wir nehmen auch ein paar andere Musiker mit ins Konzept.“ „Klar, wir gucken welche Band noch in Frage kommt.“ „Und spricht das mit den Bands ab. Ich denke nicht, dass sie ablehnen werden, schließlich springt für sie auch eine Menge raus, verbessertes Image, steigende Verkaufszahlen des Albums, und und und.“ Jim packte sein Notizblock und seine Stifte und stand auf. „Die Details könnt ihr ja ausarbeiten. Ich muss mich jetzt mit der neuen Personalchefin treffen. Hab gehört, sie hat bei ihrem letzten Arbeitgeber 50 Mitarbeiter eingespart. Mal sehen was sie hier will.“ Er verabschiedete sich und ging aus dem Raum. David drehte sich wieder zur Flipchart. „Wer kümmert sich um das Design des Preisausschreibens?“, fragte er in die Runde. „Wir können ja ein Preisausschreiben machen.“, bemerkte einer der Mitarbeiter in einem sarkastischen Unterton. David ignorierte seine Bemerkung. „Warren, übernehmt ihr das?“, fragte er, ohne die Antwort abzuwarten. „Und Jerry ihr kümmert euch um die Werbung.“ David schrieb wieder auf der Flipchart. Die Planung ging noch eine ganze Weile. Am Ende war David sehr zufrieden mit dem Ergebnis. Jetzt müssen wir nur noch alles fertig machen und es in Welt streuen, dachte er sich und setzte sich wieder an seinen Schreibtisch. Voller Tatendrang schnappte er sich das Telefon und rief Bryan von Blue Ocean an.

Wonka’s Scrumdiddlyumptious!

Mein absoluter Lieblings-Klassiker! Willy Wonka & die Schokoladenfabrik. Charlie ist Sohn einer armen Wäscherin. Die meiste Zeit träumt von Schokolade. Der Traum wird wahr, nachdem Willy Wonka, Besitzer der berühmten Wonka-Schokoladenfabrik, einen Wettbewerb ausruft. Zusammen mit vier anderen Kindern gewinnt Charlie einen Besuch in der Schokoladenfabrik.
Gene Wilder, war einer der wunderbarsten Schauspieler und Komiker in den sechziger und siebziger Jahren. Auch wenn ich Johnny Depp als Schauspieler genauso sehr schätze, gefällt mir die originale Filmversion deutlich besser. Die Umpa Lumpas sind in der Version von 1971 viel niedlicher und führen viel witzigere „Behlerungs“-Tänze auf. Der Film ist außerdem noch nicht mit Spezial-Effekten überhäuft und vieles wirkt dadurch kurioser. Außerdem finde ich den Film farbenfroher und lebenslustiger.
Damit ihr den Film nicht nur sehen, sondern auch schmecken könnt, empfehle ich euch vorher tonnenweise Schokolade zu kaufen. Der Tipp stammt übrigens aus der Serie „Gilmore Girls“. Ein muss für jeden Wonka-Abend ist natürlich die Wonka-Schokolade selbst. Darunter findet ihr „Wonka Nerds“, „Bottle Caps“, „Runts“, „Laffy Taffy“ und sogar „The everlasting Gobstopper“ aus dem Film. Es gibt auch noch die originale Tafelschokolade „Wonka-Bar“. Und wer weiß, vielleicht ist in einer der Tafeln ein goldenes Ticket versteckt? Natürlich könnt ihr auch Schokolade aus dem Supermarkt verwenden, aber wo bleibt dann der geniale Geschmack des Films? Und wenn euch nach dem Film nicht schlecht geworden ist, dann habt ihr wohl nicht die richtige Menge an Süßigkeiten verzehrt, wie Augustus Glupsch Schokoladensoße aus dem Wonka Fluss getrunken hat.

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„Rainbow Nerds“ Sauer mach lustig

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„The Everlasting Gobstopper“ verändern Farbe und Geschmack

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„Runts“ Welche Frucht mögt ihr am Liebsten?