Ein Abend voller Spannung und Humor

Einer der größten und genialsten Regisseure ist und bleibt Alfred Hitchcock. Seine Filme, eigentlich sollten sie nur zur Unterhaltung dienen, sind zu großartigen Kunstwerken geworden. Er war der Meister des Stilmittels „Suspense“ und „MacGuffin“. Die meisten seiner Filme gehören zum Thriller-Genre, in denen er Spannung mit ein wenig Humor gekonnt verbindet und den Zuschauer mitfiebern lässt. Er drehte aber auch einige Komödien wie zum Beispiel „Immer ärger mit Harry“. Einer seiner berühmtesten Filme ist der Thriller „Psycho“, in dem er die Geschichte des Serienkillers Norman Bates zeigt. In dem Film ist auch die berühmte Duschszene vorzufinden. Sein Talent ist es nicht nur, die Geschichte spannend und dramaturgisch darzustellen. Seine Filme sind auch bis ins kleinste Detail ausgeplant. Eine seiner Hauptmerkmale in den Filmen ist, dass er meistens selbst für einen kurzen Ausschnitt zu sehen ist. Außerdem kommen sehr oft Anspielungen auf Vögel in seinen Filmen vor. Der Film „Cocktail mit einer Leiche“ zeichnet sich vor allem dadurch aus, dass der Film fast in einem Stück gedreht wurde. Es gibt insgesamt nur 11 Einstellungen und auch nur, weil die Filmrollen zum damaligen Zeitpunkt nur für 10 Minuten ausreichten.

Aber genug von meiner ergreifenden Liebe zu den Filmen Hitchcock’s. Ich möchte euch den Film „Das Fenster zum Hof“, der wie in „Cocktail für eine Leiche“ und „Das Rettungsboot“ nur an einem Ort gedreht wurde, vorstellen. Dieser Film deckt das Genre Thriller und Melodrama ab. Aber auch die Anspielung auf die Liebe und die Beziehung der beiden Hauptdarsteller lässt den Film  zu einem Liebesfilm werden. Dieser Film verbindet Spannung mit Psychoanalyse und man findet in dem Film viele zusammenhängende Anspielungen. Allzuviel möchte ich euch jedoch nicht verraten, da ihr euch den Film auch schließlich noch anschauen sollt.
Bei so gut wie jedem Film, darf das Popcorn natürlich nicht fehlen. Zu diesem Film schmeckt am besten Gourmetessen aus Plastik-Geschirr. Ihr müsst euch aber nicht die Mühe machen und extra etwas zubereiten. Oftmals bieten Gourmet Restaurants Gerichte zum mitnehmen an. Jetzt wird nur noch die Flasche Sekt oder das Bier kalt gestellt, der Schlafanzug angezogen und los geht’s mit einem überragend gutem Alfred Hitchcock Film!

Galettes und wo sie in Paris zu finden sind…

Wenn ihr mal wieder in Paris seid, darf der Besuch in der „Rue Montparnasse“ nicht fehlen. Denn dort gibt es die besten Restaurants, um Galettes zu genießen. Die Straße liegt in der Nähe des Montparnasse Turm. In der kleinen Seitenstraße findet ihr auf jeder Seite Restaurants, die vom Aussehen unterschiedlicher nicht sein könnten. Doch die Gerichte sind fast überall gleich: herzhafte Galettes und süße Crêpes in den vielfältigsten Variationen.

Ich war neulich wieder in der „Crêperie de St. Malo“. Ein kleines, langgezogenes Restaurant, eingerichtet im Fischerdesign, bietet es Platz für eine Gruppengröße mit max. 4 Personen. Es ist oft voll und die Tische sind sehr klein. Das zeichnet auch seinen französischen Charme aus. Abends ist es sogar noch schöner und romantischer. Und wer will das nicht, wenn er in Paris ist. Habt ihr großen Hunger, empfehle ich euch ein herzhaften Galette und anschließend zum Dessert einen süßen Crêpes. Ansonsten würde ich bei einem der beiden bleiben, da sie, im Gegensatz zu Straßenverkäufen, sehr reichhaltig sind und schnell satt machen. Zur Abrundung des Geschmacks und weil ihr sicherlich auch was trinken wollt, bestellt ihr euch einen Cidré dazu. Der wird in einem Krug serviert. Die kleinen Schüssel zum trinken stehen bereits auf dem Tisch. Ihr habt also bei der Getränkeauswahl so gut wie gar keine andere Wahl.

Und wenn ihr nicht extra zum Essen dorthin fahren wollt, könnt ihr vorher noch den Tour Montparnasse hochfahren (es gibt einen Fahrstuhl der nichts kostet;) ). Vor dem Essen nicht weil euch schlecht wird, sondern damit ihr den Eiffelturm während des Sonnenuntergangs besichtigen und fotografieren könnt.

Viel Spaß dabei!

Eure rasende Reporterin

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Ein Crêpe mit Nutella – Nicht nur ein Muss bei jedem Weihnachtsmarkt.

Yellowcard – ein musikalisches Highlight

Ich möchte euch heute eine Band vorstellen, die in ihrer musikalischen Zusammenstellung eher untypisch für die Alternative-Rock-Szene ist. Die Band gründete sich 1997. Die ersten Mitglieder waren damals Ben Dobson (Gesang), Todd Clary (Gesang, Gitarre), Ben Harper (Gitarre), Warren Cooke (Bass) und Longineu W. Parsons III kurz LP (Drums). Ich muss dazu sagen, dass sie damals musikalisch definitiv nicht auf ihrem Höhepunkt waren. Außerdem fehlte ihnen noch das gewisse etwas, das später (1999) durch Ryan Key (Gesang, Gitarre) und Sean Mackin (Violine) hinzugefügt wurde. 2001 brachten Yellowcard das Album „One for the Kids“ raus. Mit diesem Album haben sie auch ihren Sound gefunden. Die unvergleichlich, melodische Stimme von Ryan Key plus die von Sean Mackin leidenschaftlich gespielte Violine verbindet mit fetzigem Rock, bringt der Band nicht nur einen eigenen,neuen Stil. Sie haben damit auch gezeigt, dass es gut ist, Musikstile zu verbinden. Etwas, dass es in keiner anderen Band so außergewöhnlich wiederzufinden ist.

Mit dem Album „Ocean Avenue“ gelang ihnen der Durchbruch. Das Album wurde sogar mit Gold ausgezeichnet. Anschließend folgten die Alben „Lights & Sounds“, „Paper Walls“ und nach einer kurzen Pause „When you’re trough thinking say yes“, „Southern Air“, „Lift a Saul“ und zu guter Letzt „Yellowcard“ (die Live- und Akustik-Alben habe ich jetzt mal raus gelassen).

Oft hatte die Band ihre Wechsel gehabt. So bliebt Ben Harper zum Beispiel nur bis 2005 in der Band. Auf ihn folgte Ryan Mendez. Auch am Bass hat sich viel getan. Nach Warren Cooke, der nur bis 2002 in der Band war, hat Peter Mosley die Band bis 2007 begleitet. Danach folgte Sean O’Donnell aus der Zweit-Band „Big If“ von Ryan Key. Zum Schluss wurde Josh Portman am Bass gesehen. LP blieb bis 2014 in der Band. Mit seinem grandiosen Talent am Schlagzeug ging ein musikalischer Teil der Band verloren. Die Band hat ihren Weg mit einer großartigen „Final-World-Tour“ 2016 beendet.

Falls ihr die Band noch nicht kennt, empfehle ich euch mit dem Album „Ocean Avenue“ zu starten. Hier noch ein kleiner Input zu einigen Songs:

Als ich 2004 auf die Band aufmerksam wurde, war das Album Ocean Avenue draußen. Dies war auch das erste Album welches ich mir damals gekauft hatte. Ich könnte jetzt sagen, jeder dieser Songs ist mein Lieblingssong, aber dennoch habe ich einige Favoriten. Das Lied „Believe“ ist das 11. Lied auf dem Album. Es handelt von den Feuerwehrleuten vom 11. September, die in die Trümmer gestiegen sind um nach Überlebenden zu suchen. Der Song startet mit einem Violinen-Solo und wird dann schlagartig rockig. Im Hintergrund spricht der Bürgermeister von New York Michael Bloomberg: „Again today, wie take Ingo our hearts and minds those who perished on this site, one year ago, and also those who came to toil in the rubble to bring order out oft chaos and helo us make sense oft our despair.“ Am Ende wird er nochmal zitiert: „The World will little note nor long remeber what we say here, but it can never forget what they did here.“ Für mich ist dieser Song einer der bewegenden und politischen Songs dieses Album. Weiter geht es mit dem Song „View from Heaven“. Ryan Key verarbeitet hier den Tod seines besten Freundes, der durch einen Autounfall ums Leben kam. Das Lied ist sehr ruhig und weniger rockig im Vergleich zu den anderen Songs aus dem Album. Mit diesem Song verarbeite auch ich den Tod eines guten Freundes, daher ist dieses Lied für mich melancholisch. „Twentytrhee“ – Sean Mackin singt! Bis auf den Refrain hat Sean in diesem Lied die Vocals übernommen. Ich finde er hat eine wunderbare Stimme und dadurch bekommt der Song seine besondere Note.

Demnächst werde ich euch noch weiteren Input liefern, doch bis dahin, hört euch Yellowcard an und bildet euch eure eigene Meinung.

Viel Spaß dabei!